Schleichers indogerm. Fabel

​​ Schleichers indogermanische Fabel

(Ich hatte keinen indogerm. Text zum Erzählen, also bastelte ich mir einen)

Wenn man sich mit den alten Germanen und deren kulturellen Ausprägungen beschäftigt, begegnet einem in sprachlicher Hinsicht irgendwie immer August Schleicher und seine indogermanische Fabel. Grund genug, mich mal schlau zu machen:

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Bild oben: August Schleicher. Quelle: Wikimedia Commons​​ 

 

August Schleicher wurde 1821 in Thüringen​​ (Meiningen)​​ geboren und verstarb ebendort (Jena) 1868. ​​ Er enstammte einer gut gebildeten Familie mit musischem und medizinischem Hintergrund, hatte selbst außerdem er eine sehr gute Schulbildung, studierte zuerst Theologie und wechselte frühzeitig in seine Leidenschaft, die Philologie. Sein vielfältiges Studium von Sprachen (klassische, orientalische, tchechisch und slawisch allgemein, Sanskrit u. v. m. und seine reichlichen, fremdländischen Sprachbildungsaufenthalte ließen ihn mit seinen linguistischen Kenntnissen schon früh an Bildungsstätten lehrend wirken.

 

Wohl aufgrund der Vielfalt seines sprachlichen Bildungsschatzes, erkannte er Sprachverwandtschaften ​​ auch in zeitlichen Zusammenhängen und verknüpfte sie – vielleicht dem Geist der Darwin‘schen Epoche folgend- ​​ zu seiner sog. „Stammbaumtheorie“. Gemeinsam mit Franz Bopp gilt er als Wegbereiter der Indogermanistik und ​​ hat sich als erster und damit wegbereitend um die Rekonstruktion der indogermanischen Ursprache gekümmert und in dieser fiktiven Sprache eine Fabel geschrieben, die in meinen Augen als Lehrstück dienen sollte und nach meiner Kenntnis mittlerweile auch schon mehrfach überarbeitet wurde. ​​ Sprachbeispiele sind mir auch mal im Netz zu Ohren gekommen und ich muss sagen, dass mir das Klingonisch aus der Serie „Star Treck“ nicht unangenehmer klingt.

 

 

Worum geht es in der Fabel? Schleicher ließ sich eine kurze Geschichte auf rekonstruiertem Urindogermanisch mit witzigem Ausgang über je eine kleine Gruppe von Schafen und Pferden einfallen, die sich gegenseitig wegen der Last bedauerten, die sie unter der Herrschaft der Menschen zu tragen hätten.

 

 

 

 

 

 

Ich selbst bin sprachlich – vor allen Dingen grammatikalisch – eher schlecht ausgerüstet und vielleicht als interessiert zu bezeichnen. Mir ist der Name „Schleicher“ im Zusammenhang mit meinen Interessen als „indogermanische Fabel“ aber immer wieder untergekommen, so dass ich dem mal nachgehen wollte. Weil das ggf. auch anderen so gegangen ist, habe ich meine wesentlichen Eindrücke hier mal zusammengefasst und möchte bei Interesse dem Leser anraten, sich selbst schlau zu machen und sich mit der Person August Schleicher und der Thematik zu befassen. Es wird ja immer wieder gerne „leidenschaftlich“ diskutiert, wobei dann ein befindlichkeitsfreies, belastbares Wissen ​​ von Vorteil für alle ist​​ 

 

 ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​​​ Viel Spaß dabei!  ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​​​ 

 

 ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​ ​​​​ Gerald​​ 

 

 

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