Musikempfehlung – Skáld

Musikempfehlung – Skáld

 

Bei Skáld handelt es sich um ein französisches Gesangs-Trio, das der Komponist Christophe Voisin-Boisvinet erst in Jahr 2018 versammelte, um ein faszinierendes​​ Konzept musikalisch umzusetzen: die nordische Mythologie.

 

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Für viele heidnische Leser dieser Musikempfehlung ist das Thema (musikalische Umsetzung der nord. Mythologie) seit Wardruna, Einar Selvik (Skuggsjá) und Co. sicherlich nicht unbekannt, der breiten Masse aber schon – und es wächst und gedeiht… Vor allen Dingen weicht nach meiner Beobachtung die pathetische Ausformung wohl nun unaufhaltsam der metaphysisch tiefgründigen und seelisch befreienden Gestaltung dieses Themas.

 

Gehörte Kritik über Skáld:​​ Natürlich sind nicht alle Stücke von gleicher Qualität. Eben das macht aber diesen Silberling (ja, ich habe mir eine CD gekauft) in seiner Tiefe aus. Und gerade das unterstreicht, wie ich finde,​​ die Güte der Stücke, die einem besser gefallen. Das ist in meinen Augen aber​​ bei fast allen guten Alben so.

​​ „Abgekupfert von Wardruna“ usw. hörte ich bereits ein paar Mal, klingt ja alles gleich usw. und habe mir zu dem Thema mal Gedanken gemacht:

Mir fiel auf, dass ein maßgebliches und tonangebendes Instrument, das die Stücke begleitet, die sogenannte Leier von Trossingen ist. Nun besitze ich ja selbst dieses Instrument und habe schon ein paar kleinere Stücke darauf gespielt und auch mit ihr komponiert. Durch die sechs Saiten ist der Tonumfang natürlich eingeschränkt. Durch verschiedene Spieltechniken kann man diesen Umstand wieder ausgleichen und hat mit ihr ein äußerst vielseitiges Instrument. Der Tonumfang bleibt aber eingeschränkt. Bis zu einer „wohltemperierten 88er-Klaviatur sind es noch weit über 1000 Jahre hin und man konnte trotzdem damals schon faszinierende Melodien und Harmonien von atemberaubender Schönheit kreieren, die die Menschen fast archetypisch ​​ nach wie vor in ihren Bann ziehen. Aber irgendwann hören sich die Stücke halt immer ähnlicher an. Das liegt nach meinem Dafürhalten aber in der beschriebenen Natur der Sache und nicht am Nachmachen.

 

Hört Euch einfach mal ein paar Beispiele auf youtube an und entscheidet für Euch selbst, ob es Euch gefällt:​​ https://www.youtube.com/watch?v=xgIU9e1W0uU​​ Ich habe das zuerst auch gemacht und dann bestellt. Man will ja nicht die berühmte Katze im Sack kaufen. Denn mein CD-Regal ist schon gewaltig überfüllt…

 

Die Stimmen der drei sind gut auf einander abgestimmt und harmonieren mit den frühmittelalterlichen Instrumenten. Natürlich kommt man sich ein wenig vor wie bei den „Vikings“. Da gibt’s nur eines: Augen zu und träumen! Mein Fazit: Empfehlenswert. Viel Vergnügen beim Anhören, Gerald

 

 

 

 

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