Musiktipp – Skuggsjá


Wer gerne Wardruna hört und Enslaved kennt/mag, sollte nicht achtlos an der Kooperative von Einar Selvik und Ivar Bjørnson vorbeihören, man könnte einen Ohrenschmaus verpassen. Z.B. in Form von Skuggsjá, einem Album von Ivar Skontorp Peersen alias Bjørnson (Enslaved) und Einar Selvik von Wardruna.
Natürlich in/für die Serie Vikings verarbeitet, hat dieses Album viel verändert. Die beiden Norweger debütierten schon 2014 mit Skjuggsjá, haben aber hierzulande gemeinsam noch nicht den Bekanntheitsgrad in der heidn. Musikszene, der ihnen m. E.  zustünde. Gerald

Musikempfehlung – Skáld

Musikempfehlung – Skáld

 

Bei Skáld handelt es sich um ein französisches Gesangs-Trio, das der Komponist Christophe Voisin-Boisvinet erst in Jahr 2018 versammelte, um ein faszinierendes​​ Konzept musikalisch umzusetzen: die nordische Mythologie.

 

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Für viele heidnische Leser dieser Musikempfehlung ist das Thema (musikalische Umsetzung der nord. Mythologie) seit Wardruna, Einar Selvik (Skuggsjá) und Co. sicherlich nicht unbekannt, der breiten Masse aber schon – und es wächst und gedeiht… Vor allen Dingen weicht nach meiner Beobachtung die pathetische Ausformung wohl nun unaufhaltsam der metaphysisch tiefgründigen und seelisch befreienden Gestaltung dieses Themas.

 

Gehörte Kritik über Skáld:​​ Natürlich sind nicht alle Stücke von gleicher Qualität. Eben das macht aber diesen Silberling (ja, ich habe mir eine CD gekauft) in seiner Tiefe aus. Und gerade das unterstreicht, wie ich finde,​​ die Güte der Stücke, die einem besser gefallen. Das ist in meinen Augen aber​​ bei fast allen guten Alben so.

​​ „Abgekupfert von Wardruna“ usw. hörte ich bereits ein paar Mal, klingt ja alles gleich usw. und habe mir zu dem Thema mal Gedanken gemacht:

Mir fiel auf, dass ein maßgebliches und tonangebendes Instrument, das die Stücke begleitet, die sogenannte Leier von Trossingen ist. Nun besitze ich ja selbst dieses Instrument und habe schon ein paar kleinere Stücke darauf gespielt und auch mit ihr komponiert. Durch die sechs Saiten ist der Tonumfang natürlich eingeschränkt. Durch verschiedene Spieltechniken kann man diesen Umstand wieder ausgleichen und hat mit ihr ein äußerst vielseitiges Instrument. Der Tonumfang bleibt aber eingeschränkt. Bis zu einer „wohltemperierten 88er-Klaviatur sind es noch weit über 1000 Jahre hin und man konnte trotzdem damals schon faszinierende Melodien und Harmonien von atemberaubender Schönheit kreieren, die die Menschen fast archetypisch ​​ nach wie vor in ihren Bann ziehen. Aber irgendwann hören sich die Stücke halt immer ähnlicher an. Das liegt nach meinem Dafürhalten aber in der beschriebenen Natur der Sache und nicht am Nachmachen.

 

Hört Euch einfach mal ein paar Beispiele auf youtube an und entscheidet für Euch selbst, ob es Euch gefällt:​​ https://www.youtube.com/watch?v=xgIU9e1W0uU​​ Ich habe das zuerst auch gemacht und dann bestellt. Man will ja nicht die berühmte Katze im Sack kaufen. Denn mein CD-Regal ist schon gewaltig überfüllt…

 

Die Stimmen der drei sind gut auf einander abgestimmt und harmonieren mit den frühmittelalterlichen Instrumenten. Natürlich kommt man sich ein wenig vor wie bei den „Vikings“. Da gibt’s nur eines: Augen zu und träumen! Mein Fazit: Empfehlenswert. Viel Vergnügen beim Anhören, Gerald

 

 

 

 

skáld

Hallo Leute, hier interpretieren Fanzosen die akustische altnordische Skaldik – gelungen! 🙂 Gerald

Radbod/Redbad/Pfad des Kriegers

Hallo Leute, über die Ankündigung diesers Films hatten wir ja schon mal vor ein paar Jahren geschnackt. Macht zwar einen etwas reißerischen Eindruck, ich werde ihn mir aber trotzdem mal zulegen – und lasse mich faszinieren! 🙂

Thorshammer ist tatsächlich Thors Hammer

Ja, das war wohl nötig…

Hammer

Elfen kaufen? – Eine knuffige Gelegenheit gibt’s hier:

Hallo Leute, Dänemark hat einen Webshop mit knuffigen Artikeln – stöbert doch mal…:

Titelsong „The last king“

Hallo Leute, mal so als Ohrenschmaus zwischendurch mit der genialen Stimme von Helene Böksle. Den Film (norw. Nationalromantik) werde ich vermutlich ein anderes Mal vorstellen – genießt erst einmal nur die Musik(!):

Heidnische Hochzeit in Bad Bederkesa

Heidnische Hochzeit beim Burgfest im Sommer 2019 in Bad Bederkesa

 ​​ ​​ ​​ ​​​​ Ende letzten Jahres ist angefragt worden, ob wir im Sommer 2019 eine Eheleite durchführen können. Im November 2018 habe ich mein erstes Gespräch mit dem Pärchen geführt und die Grundsätzlichkeiten mit den Beiden besprochen.​​ ​​ 

 ​​ ​​ ​​ ​​​​ Die Zwei hatten sich für diesen Anlass entschieden, weil sie auf dem​​ alljährlich stattfindenden Burgfest einen Stand haben und der Mann ​​ an den Kämpfen dort teilnimmt, viele Freunde von ihnen sowieso vor Ort sind und die Kulisse einfach​​ traumhaft ist. Mir selbst ist die Lokalität​​ ​​ auch gut bekannt, da ich das mehr als empfehlenswerte archäologische Museum vor Ort regelmäßig besuche und dort schon öfters mit unserem Runenstand gewesen bin.

 ​​ ​​ ​​ ​​​​ Leider hatte ich​​ Ende​​ letzten Jahres eine folgenreiche, schwerwiegende​​ Erkrankung erlitten. Doch im Frühsommer 2019 trafen wir uns noch einmal vor Ort in der Burg, um den genauen Ablauf, die anstehenden Erledigungen und weitere Dinge zu besprechen. Wichtig war uns, was auch mit dem Veranstalter abgeklärt wurde, dass diese von uns durchgeführte Veranstaltung auf keinen Fall Bestandteil des Programmes sein soll, sondern ein abgesonderter Privatanlass. Im Gegenzug war uns klar, dass wir bezahlende Gäste des Burgfestes nicht verjagen können.​​ Glücklicherweise unterstützte mich ein befreundeter Vereinskollege bei der praktischen Umsetzung, da ich nicht mobil war hinsichtlich Ausstattungsverbringung und dem Beschreiten des unebenen, verwurzelten Platzes im Steinkreis der Burg. So konnte erfreulicher Weise alles wie geplant stattfinden.